Machen Pensionsfonds aus Deutschen ein Volk von Aktionären?

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Nach vier Jahren Aktienhausse stellen sich viele Marktbeobachter die Frage: Was kommt danach? Ist wieder ein mehrjähriger Abwärtstrend angesagt,  z. B. ein Abrutschen des DAX-Indizes auf 4.000 Punkte, oder eher eine seitwärtsgerichtete „Verteidigung“ des aktuellen Niveaus bei häufiger Branchenrotation? Im zweiten Fall ließe sich am Aktienmarkt weiter Geld verdienen auch ohne neue Höchststände. Experten halten es für möglich, wenn der deutsche Aktienmarkt auf eine breitere Anlegerbasis gestellt wird. Relevante Statistiken zeigen nämlich, dass die jetzige Hausse primär „eine Veranstaltung von Spezialisten“ ist, an der „Otto Normal-Anleger“ kaum teilnimmt. Damit sich der Markt durch den Zustrom von Anschlußordern stabilisieren kann, müssten neue Anleger gewonnen werden. Mit anderen Worten: Werden die Deutschen – wie es die Politik und Wirtschaft seit Jahrzehnten fordern – endlich ein Volk von Aktionären, ist die Zukunft des deutschen Aktienmarktes sicher. So einfach sollen Dinge liegen.

Inhalt

Einleitung
Warum meiden deutsche Privatanleger Aktien?
Wem gehört eigentlich die Deutschland AG?
Gibt es eine optimale Aktienquote?
Viele Gründe für die Aktienaversion inländischer Privatanleger
Was kann die Aktienaversion beseitigen? – Ein Modellversuch
Stimulierende Wirkung  der Pensionsfonds auf die Aktienmärkte in Deutschland und weltweit
Zusammenfassung
ApoFokus
2/2007 (28 Seiten)
Viktor Heese
Über Viktor Heese 96 Artikel
Dr. Viktor Heese - Börsenanalyst, Dozent und Fachbuchautor. Er übersiedelte 1972 aus dem ehem. Ostpreußen und hat bis zur seiner Pensionierung (2014) als Börsenanalyst gearbeitet.

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