Börsenbrief „Der Dividenden-Detektiv“ (Musterdepots)

 Die Präferenz des vorsichtigen Börsianers: Hohe Dividenden, kleine Kursgewinne, geringes Risiko

 Flucht aus der Nullzinsphase – Herr Blank wagt eine Aktienanlage

Der Angestellte Michael Blank sucht in der Niedrigzinsphase Anlagen mit einer attraktivenBildergebnis für detektiv Rendite und einem vertretbaren Risiko. In Deutschland müsste er heute  mit Zinsen beim Festgeld und den Bundesanleihen von unter 1% p.a. Vorlieb nehmen. Das ist ihm zu wenig. Sein Freund, der erfahrene Börsianer, Joachim Schlau stellt ihm eine konservative Dividenden-Strategie in Aktien vor. Diese hat er im Börsenbrief Der Dividenden-Detektiv gelernt. Dort erfuhr er, dass es  viele wenig riskante Aktien gibt, die in den letzten zehn Jahren eine Durchschnittsrendite, – die sich aus Dividenden und Kursgewinnen zusammensetzt, – von 10% bis 25% gebracht hätten. Solche Aktien sind in Deutschland und im EU-Raum keine Seltenheit! Herr Blank ist brennend interessiert, darüber mehr zu erfahren.

Die Best-Dividenden-Strategie im Detail

 Anlageziel:

Die Best-Dividenden-Strategie stellt die optimale Kombination aus hoher Dividende und hoher Sicherheit dar. In der Anlagepraxis wurde oft beobachtet, dass hohe Dividenden mit einer guten Kursperformance (im DAX: Deutsche Telekom, Versorger, Deutsche Lufthansa) nicht immer einhergehen. Das muss nicht so sein. Wer genauer hinschaut, wird im DAX und seinen Konkurrenten (MDAX, SDAX, TecDAX) beides finden. Auch in Europa (EuroStoxx50) gibt es die Kombination hohe Dividenden und überproportionale Kurschancen zuhauf. Für den Profi kein Problem.

Titelauswahl für das Dividenden- Portfolio in 3 Schritten:

Auswahlkriterien sind die höchsten Dividendenrenditen (Kriterium 1.) und die beste Kurserwartung (Kriterium 2.). Der Suchprozess vollzieht sich in 3 Schritten:

  1. nach 1. werden Titel mit Dividenden ausgewählt, die in den letzten 10 Jahren über dem Indexdurchschnitt lagen und kontinuierlich Dividenden gezahlt hatten. In der Börsenrealität sind Dividenden-Renditen von mehr als 7% zu finden.
  2. nach 2. werden Titel ausgewählt, die in den letzten 10 Jahren den Vergleichsindex geschlagen haben. Ihr Aufwärtstrend muss heute noch intakt aber keine Überhitzung (Kursentfernung von 200-Tage-Gleitender Durchschnitt; langfristige Kursperformance der Aktie entspricht etwa der Dividenden-Performance) .
  3. Titel die beide Kriterien erfüllen, gelangen in das Kandidaten-Universum. 5 Titel mit den besten Dividenden und Kurschancen 2018 gelangen in das Depot.

Wie wird das Best-Dividenden-Depot aktiv gemanagt?

  1. reguläre Depotüberprüfung (analog zur Indexanpassung im DAX), im 3-Monats-Rythmus um festzustellen, ob sich die Rangfolge verschoben hat.
  2. ausserplanmäßige Depotüberprüfung bei schlechten oder guten News. Bei angekündigten Dividendenausfall wird der Titel verkauft. Bei guten News wird er gekauft oder (alternativ) auf die Beobachtungsliste gesetzt, wenn sich andere Depotwerte gut entwickeln (Gewinne laufen lassen!).
  3. Die Titel werden auch verkauft, wenn der Aufwärtstrend gebrochen wird.
  4. Festlegung der Einzelgewichte (besonders bei mehreren Depots wichtig: z.B. bei deutschen Aktien DAX 50% + 25% MDAX + 25% Tech-und SDAX).
  5. Dem Anleger stehen je nach Risikobereitschaft und Anlagenpräferenz 3 deutsche/europäische Depots in Euro zur Verfügung.

Vorteile der Best-Dividenden-Strategie gegenüber anderen Dividenden-Strategien

  1. Klassische Dividenden-Strategien stellen allein auf hohe Dividenden ab und vernachlässigen Kursrisiken; die Best-Dividenden-Strategie berücksichtigt beides.
  2. Die Auswahlkriterien  bieten eine doppelte Absicherung. Die Nichtberücksichtigung von Titeln mit Dividenden-Kürzungen (oftmals „Vorbote“ von Kursturbulenzen!) und sich abzeichnende Trendumkehrformationen schützen  (Chart) Anleger vor Fehlentscheidungen.
  3. Das Konzept basiert auf anerkannten Methoden der Fundamentaltheorie (Dividenden-Teil) und der Charttheorie (Kurs-Teil); die Kombination beider Ansätze bringt mehr Sicherheit und stabilisiert die Depots
  4. der Anleger erhält regelmäßige Dividenden-Zahlungen und ist damit liquider. Es ist für ihn psychologisch beruhigend, wenn er zum Teil bis 95%  seiner Jahresperformance früher als bei  anderen Aktienstrategien realisiert.
  5. Die Strategie enthält alle notwendigen Handlungsmaximen, die ein aktives Management (wann Titel kaufen, wann verkaufen, wie gewichten) braucht.
  6. Das Management ist denkbar einfach, da ein mechanischer Handelsansatz zum Tragen kommt. Subjektive ausserplamnässige Depot-Anpassungen sind selten.
  7. Die verschiedenen Depots (1. bis 3.) berücksichtigen die spezifischen Risikoneigungen aller konservativer Investoren, die am Value-Ansatz dividendenstarke Aktien interessiert sind.

Für welchen Anlegertyp ist die Strategie primär geeignet?

Die Strategie ist in erster Linie für einen „Aktien-Anfänger“ gedacht, der in der Niedrigzinsphase an attraktiven Dividenden bei geringen Kursrisiko interessiert ist. Er weiß, dass er mit maximal 10% Jahresrendite zufrieden sein muss und keine Super-Gewinn – die ihm viele Börsenbriefe versprechen! – erzielen wird. Die Strategie eignet sich ebenso für einen konservativen Anleger, der eine leicht verständliche Anlagestrategie im Value Investing betreiben will ohne viele andere Kennzahlen (Kurs-Gewinn-Verhältnis usw.) beobachten zu müssen. Weniger ist mehr!

Musterdepot 1:

 

Der Börsenbrief „Dividenden-Detektiv“ wird bald aktualisiert!

Viktor Heese
Über Viktor Heese 80 Artikel
Dr. Viktor Heese - Börsenanalyst, Dozent und Fachbuchautor. Er übersiedelte 1972 aus dem ehem. Ostpreußen und hat bis zur seiner Pensionierung (2014) als Börsenanalyst gearbeitet.

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